Die Bestattung

Bestattungsarten – Erdbestattung und Feuerbestattung sowie alternative,
naturnahe Bestattungsformen

Bei einer Bestattung gilt es als erstes die Wahl zwischen der Erdbestattung und der Feuerbestattung zu treffen. Die Erdbestattung ist die traditionelle Version, die in vielen Religionen vorgeschrieben ist, auch im Christentum, wenngleich die Kirche sich hier gebeugt und auch die Feuerbestattung akzeptiert hat, passt diese nicht zum Glauben an die Auferstehung. Zu bedenken ist auch, dass durch eine Feuerbestattung eine Endgültigkeit geschaffen wird, die für einige Menschen schwer erträglich ist, zu sehen, wie ein Häufchen Asche zurückbleibt. Lassen Sie sich daher ausführlich über die Bestattung beraten. Damit haben wir der Erklärung schon etwas vorgegriffen. Bei einer Feuerbestattung wird in einem Sarg eingeäschert. Das passiert im Krematorium, weshalb weitere Namen auch Kremation oder Kremierung sind. Die entstehende Asche wird dann in eine Urne abgefüllt. Bei der Erdbestattung dagegen wird der Verstorbene im Sarg in die Erde beigesetzt, ohne Veränderungen am Körperzustand vorzunehmen.

Die klassische und jahrzehntelang einzige Variante war die Beisetzung in einem Grab auf dem Friedhof. Der überwiegende Teil der Menschen findet auch weiterhin dort seine Ruhestätte. Dabei können Sie zwischen diversen Grabarten wählen, die alle unterschiedliche Aspekte wie Größe, Grabpflege, Grabstein, Namenkennzeichnung oder Nutzungsdauer berücksichtigen. Sie zu den Gräbern wie z. B. Wahlgrab, Reihengrab, anonymes Grab oder Kolumbarium umfassend zu informieren, gehört zu unseren Leistungen rund um die Bestattung.

Eine Bestattung außerhalb des Friedhofs ist in Deutschland wegen des bestehenden Friedhofszwangs nur auf anderen, zugelassenen Gebieten erlaubt und auch nur nach vorangegangener Feuerbestattung, für die Erdbestattung gibt es keine Alternativen. Warum das so ist, werden Sie nach den kurzen Erläuterungen zu den einzelnen alternativen Bestattungsformen wissen.
Die Seebestattung ist die Beisetzung im Meer. Mit dem Schiff einer Seebestattungsreederei geht es aufs Meer, außerhalb der vorgeschriebenen Drei-Meilen-Zone übergibt der Kapitän mit einigen Ritualen die wasserlösliche Urne der See.
Die Baumbestattung oder Waldbestattung ist eine besondere Form der Naturbestattung, bei der die Bio-Urne mit der Asche des Verstorbenen in den Wurzelbereich eines Baumes eingelassen wird. In der näheren Umgebung von Dippoldiswalde und Glashütte gibt es noch keinen Friedwald oder Ruheforst, so dass die nächsten Möglichkeiten erst bei Dessau oder Berlin sind.
Bei einer Weltraumbestattung wird nur ein Teil der Asche in einer kleinen Aschekapsel in die Erdumlaufbahn oder das Weltall gebracht, der Rest wird in einer Urne beigesetzt.
Ähnlich ist es bei der Diamantbestattung, wo nur etwas Asche zu einem einzigartigen Diamanten gepresst wird, den Sie dann als Erinnerung immer bei sich haben können. Auch ein Medaillon oder Amulett bewahrt einen Teil der Asche als Schmuck und somit unvergängliches Andenken. Das Amulett ist professionell versiegelt und kann graviert werden. Eine Ballonbestattung ist, ebenso wie weitere Formen der Bestattung z. B. in den Bergen, auf der Almwiese, nur im Ausland möglich, bspw. im Elsass wird die Asche aus einem Ballon in die Luft verstreut. Die Kosten der aufgezeigten Möglichkeiten sind sehr verschieden und lassen sich nur individuell bestimmen. In einem Beratungsgespräch bei einem Hausbesuch oder in der Antea Filiale werden alle anfallenden Kosten erläutert.

Eine Bestattung und auch der Ort der Beisetzung sollten immer in einer Bestattungsvorsorge festgehalten werden, insbesondere aber bei den alternativen und naturnahen Bestattungen. Da bei diesen meist auch kein fester Ort der Trauer gegeben ist, können Sie einen Teil der Trauer im Antea Gedenkportal verarbeiten.

Sowohl bei der Erdbestattung als auch der Feuerbestattung empfehlen wir den Abschied am Sarg, geöffnet oder geschlossen, damit Sie den Tod besser akzeptieren und dann anschließend auch bewältigen können. Die Trauerfeier mit einer Urne ist meist zu abstrakt, da der optische Bezug fehlt.